#keinschlussstrich

…unter den NSU Komplex.

Heute wurde in München das Urteil für die Angeklagten im sogenannten NSU Komplex gesprochen, doch von einer Aufklärung kann absolut keine Rede sein. Die Netzwerke der Neonazis funktionieren nach wie vor. Sie organisieren Großveranstaltungen, betreiben Firmen und riesige Unternehmen und terrorisieren die Menschen nach wie vor. Zusätzlich haben Sie in der heutigen Zeit noch Rückendeckung von einem überwiegenden Teil der Bevölkerung, denn schauen wir uns um sehen wir überall nur noch Hass. Hass gegen Menschen, in einer Dimension die sich so dermaßen beängstigend anfühlt das eine Beschreibung kaum noch möglich ist. Wortführer_innen die jedwede Würde und jedweden Respekt vor den Menschenrechten verloren haben. Einer der Verurteilten Ralf W. wird nach seiner Haftstrafe als Held in die Neonazi Netzwerke zurück kehren. #keinschlussstrich weiterlesen

Demokratie leben – heißt überwacht zu werden

Was Demokratie bedeutet scheint heutzutage nicht allen ganz klar zu sein, auch ist scheinbar unklar wie eine repräsentative und parlamentarische Demokratie funktioniert. Leider muss dem noch oben auf gesetzt werden das eine riesige Ungewissheit darüber besteht was und vor allem wer einer Demokratie entgegen steht. Demokratie leben – heißt überwacht zu werden weiterlesen

Warum Gewalt und Hetze nicht zwangsläufig Mitleid produzieren?

Mitleid steht häufig im Zusammenhang mit einer Benachteiligung. Wenn ich auf Twitter poste das ich kein Mitleid mit den Vorstandsmitgliedern des Neuen Forums für Wurzen empfinde dann hat es den Hintergrund das ich sie nicht in einer benachteiligten Situation sehe. Warum das so ist und warum es notwendig ist mit einem differenzierteren Blick auf die Geschehnisse in Wurzen zu schauen möchte ich versuchen mit diesem Artikel zu erläutern. Warum Gewalt und Hetze nicht zwangsläufig Mitleid produzieren? weiterlesen

Eine Mail und die Bestätigung von Denkweisen

Am 25.03.2018 veröffentlichte ich einen Artikel hier auf dem Blog der die Überschrift: „Für eine Offene Gesellschaft – Gegen den Stellungskrieg der Positionen“ trug. Dieser Artikel setzte sich mit einem Buch und ein paar Thesen auseinander die sich klar und deutlich gegen eine offene Gesellschaft aussprechen. Den Verfasser_innen der Thesen bin ich laut einem Gründungsmitglied des Neuen Forums für Wurzen (NFW) nicht würdig um einen Diskurs über Ihre Behauptungen zu führen. Dabei habe ich mir solche Mühe gegeben. Dies teilte mir dann ein Herr Dietel vom Neuen Forum für Wurzen via Mail mit. Aber lest selbst: Eine Mail und die Bestätigung von Denkweisen weiterlesen

Für eine Offene Gesellschaft – Gegen den Stellungskrieg der Positionen

Wer meine Social Media Auftritte regelmäßig verfolgt wird festgestellt haben das ich seit längerem versuche heraus zu finden wie verhärtet die Fronten zwischen den sogenannten politischen Lagern sind und ob es überhaupt noch eine Möglichkeit eines Diskurses in den Sozialen Medien oder bei einer offline Diskussion gibt. Ich lehne es ja schon sehr lang ab mich an solchen Kategorien wie Links, Rechts und Mitte zu orientieren, da ich der Überzeugung bin, das diese Kategorien nicht mehr in der Lage sind unsere gegenwärtige politische Situation abzubilden und zudem auch nicht mehr geeignet sind um die Vielfältigkeit und Diversität von Menschen und vor allem unserer unterschiedlichen Ideen des zusammenlebens darzustellen. Für eine Offene Gesellschaft – Gegen den Stellungskrieg der Positionen weiterlesen

Statement Solidarität in unserer heutigen Gesellschaft

Heute erhielt ich die Chance in der Mecklenburgischen Ministerialrepräsentanz in Berlin, beim Neulandgewinner Forum der Robert-Bosch-Stiftung ein Statement zu dem Wörtchen Solidarität abzugeben. Ich möchte mich bei Siri Frech und Andreas Wittich bedanken das sie mir diese Chance gegeben haben. In Verbindung mit dem Artikel über Griechenland war mir dies natürlich eine ganz besondere Ehre! Aber lest selbst Statement Solidarität in unserer heutigen Gesellschaft weiterlesen

I’m not a part of your game

In der vergangenen Woche haben ich und das von mir betreute Projekt „Dorf der Jugend“ eine Einladung von der Sächsischen Staatskanzlei zu dem Antrittsbesuch des Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier in Sachsen erhalten, der im November stattfinden soll. Nachdem ich gegenüber der Staatskanzlei meine persönlichen Befindlichkeiten geäußert hatte, haben wir die Einladung am vergangenen Donnerstag noch einmal im Plenum diskutiert. Ich habe dann heute die Absage mit einer kurzen Begründung via Mail nach Dresden gesandt. Da ich es als wichtig empfinde das derartige Absagen auch öffentlich gemacht werden möchte ich diese gern mit diesem Beitrag tun. I’m not a part of your game weiterlesen

No time for discussion – it’s time to act

Auf den folgenden Seiten möchte ich euch einen Text zur Verfügung stellen, der irgendwie eine Mischung aus Reisebericht, Streitschrift und Selbstreflexion meiner Gedanken ist. Der Text ist in Thessaloniki entstanden! In den Wochen vor dem Text war ich mit 10 Jugendlichen aus dem Projekt „Dorf der Jugend“ in Grimma zu einem Jugendaustausch in Thessaloniki, daran anschließend spielten wir mit Angstbreaker eine kleine Tournee in Griechenland, nachdem wir unsere Spenden aus dem in diesem Jahr veröffentlichten Solitape „Cold Faces“ für Refugee Projekte übergeben hatten. Nach der Tournee konnte ich noch an einem Fachkräfteaustausch in Thessaloniki teilnehmen, welcher allerdings weniger aus Fachkräften der Sozialen Arbeit, sondern eher aus politischen Aktivist_innen aus verschiedensten Kontexten, aus Sachsen bestand. Was jedoch den Wissenstransfer umso interessanter gestaltete. Ich konnte so noch einmal genauer mit dem ein oder anderen Projekt sprechen und die Motivationen der Menschen besser greifen, was schlussendlich auch zu diesem Text geführt hat. Ich werde versuchen den Text noch in Englisch und Griechisch als Download zur Verfügung zu stellen. Den Text könnt ihr gern ausdrucken und verteilen! Ich möchte damit auch einen Beitrag zu einem längst überfälligen Diskurs innerhalb der politischen Diskurse in Deutschland leisten und hoffe sehr auf Kommentare und Diskussionen! Ich schreibe diesen Text als Einzelperson, da ich nicht Mitglied einer Diskussionsgruppe oder einer Aktivist_innengruppe bin, deshalb wird hier auch einzig und allein meine persönliche Meinung und Wahrnehmung dargestellt und ich freue mich über eventuelle Gespräche über den Text. Vielleicht entstehen ja auch Gegendarstellungstexte! Hauptsache ist, wir reden endlich wieder offen über Anarchie!!!!!!! No time for discussion – it’s time to act weiterlesen

Aus der Erinnerungskultur für heute lernen

Im April diesen Jahres konnte ich es endlich mal wieder einrichten mich einer Gedenkstättenfahrt anzuschließen und begab mich mit dem Bon Courage e.V. aus Borna auf die Reise nach Tschechien.

Ich will mich selbst gar nicht noch in großen Ausführungen und Erlebnisberichten versuchen, denn als Ergebnis der Fahrt ist ein Offener Brief entstanden dessen Veröffentlichung und Verbreitung uns als Teilnehmer_innen sehr wichtig ist. Aus der Erinnerungskultur für heute lernen weiterlesen

150 Jahre Hochschule Mittweida – Mein Wunsch und Kritik

Am Freitag wurde ab um zehn im Spiegelzelt in Mittweida der Festakt des 150 jährigen Jubiläums der Hochschule Mittweida abgehalten. Da ich im Rahmen der ganzen Feierlichkeiten im Vorfeld ja auch ein paar Worte zur Hochschule sagen durfte konnte ich mir für diese Feierstunde noch ein Ticket ergattern. Feierstunde trifft es im übrigen nicht ganz, denn es waren 2,5 Feierstunden! 150 Jahre Hochschule Mittweida – Mein Wunsch und Kritik weiterlesen

Elternbeiträge zwischen Polemik und Gesetz

Vor ein paar Wochen erregte eine Meldung aus Borna das Aufsehen bei Politiker_innen, Eltern und den Verwaltungen. In der sächsischen Staatsregierung wird es wahrscheinlich ein Gag am Frühstücks oder Mittagstisch gewesen sein. Für alle nicht involvierten hier noch einmal ein kurze Zusammenfassung was geschehen ist: Elternbeiträge zwischen Polemik und Gesetz weiterlesen

„Bürgerbewegung Grimma“: Naiv, radikal und Anti!

Alles hat vergangenen Sommer in Grimma begonnen als die NPD mit insgesamt drei Aufmärschen durch Grimma Süd gezogen ist, dabei wurde mein Name und auch der von Kerstin Köditz mit raus raus raus Rufen versehen und durch den Demozug über mehrere hundert Meter gegrölt.

Nicht lange hat dann eine angeblich bürgerliche Bewegung auf sich warten lassen. Diese nennt sich „Bürgerbewegung Grimma“! Mittlerweile konnten wir jedoch beobachten das sich die Teilnehmer_innenkreise mit den Neonazi’s der NPD, JN und einer Vielzahl von Gewaltbereiten Fußballhooligans überschneiden und diese auch regelmäßige Gäste bei den Aufmärschen oder den sogenannten Spaziergängen sind. Durch den etwas seichteren Titel ist es jedoch auch möglich geworden das vereinzelt Geschäftsleute, Bürger_innen und viele Jugendliche aus Grimma bei den Aufmärschen zu sehen sind. Dieser beängstigende Zustand war Grund die Grimmaer Öffentlichkeit über die „Bürgerbewegung Grimma“ zu informieren. „Bürgerbewegung Grimma“: Naiv, radikal und Anti! weiterlesen

Aus 155 Wörtern Kommentar werden 2857 Wörter Antwort

Auf Facebook kam es unter der Veröffentlichung eines offenen Briefes der Mietergemeinschaft im TLG Gewerbepark Grimma, bezüglich eines evtl. geplanten Bauvorhabens für ein Asylbewerber_innenheim zu einer Diskussion. Gut als eine Diskussion kann ich viele der geposteten Kommentare nicht bezeichnen. Besonders die Kommentare einer Kathleen Conrad (Facebookprofilname/ein paar Fotos findet ihr als Anlage, leider hat Kathleen Conrad alle ihre Kommentare gelöscht) sind als hochgradig rassistisch aus einer Über-/Untermensch Perspektive zu betrachten. Ich habe es nicht glauben wollen, wie ihr an dem Kommentarverlauf sehen könnt und habe versucht dort nach zu fragen um irgendwie eine Aussage von der besagten Person zu erhalten, was leider nicht gelang. Somit komme ich zu der beschriebenen Schlussfolgerung, was ziemlich enttäuschend ist, aber gut daran sollte mensch sich wahrscheinlich mittlerweile gewöhnt haben, jedoch sehe ich es nicht ein mich an Menschenverachtende und zu tiefst rassistische Aussagen zu gewöhnen auch wenn sie derzeitig allgegenwärtig sind, leider. Aus 155 Wörtern Kommentar werden 2857 Wörter Antwort weiterlesen

Letztes Konzert von INROAD, Grimma und die Menschlichkeit auf dem Land

Auf unserer Facebookseite steht eine Danksagung welche ich euch hier natürlich nicht vorenthalten möchte.

„“Ich sag es mal so, die Zeit ist gekommen für eine letzte Show… und trotzdem bitte glaube mir, bleibt irgendetwas von mir immer hier, vielleicht… auch in dir!“

Und so ist es gekommen, Leute es war Wahnsinn, emotional und berührend. DANKE für alles, an alle Gäste, Freunde und Familie!!! Wir haben die Musik immer für euch gemacht und haben dies ein letztes Mal gemeinsam zelebriert. Besonderer Dank an die „modern youth – Grimma“, ohne die das Konzert nicht möglich gewesen wär. Letztes Konzert von INROAD, Grimma und die Menschlichkeit auf dem Land weiterlesen

Film – Text – Film – Text

Nun ja ich habe mich entschieden den Text noch zu schreiben und stelle meine persönliche Entspannung mal hinten an. Warum betone ich dies in letzter Zeit so? Ich finde, dass es wesentlich wichtiger ist aktiv für die Entwicklung, welche ein Prozess ist, unserer Gesellschaft etwas zu machen als ständig immer nur zu nörgeln und mit platten Parolen auf der Strasse zu stehen und gegen alles und jeden zu hetzen und Hass zu schüren. Wer mich kennt weiß auch das ich mein Bestmögliches gebe um tatsächlich Entwicklungsprozesse in Gang zu setzen. Wer mich nicht kennt, kann gern nachfragen. Aus Hass entstehen bekanntlich keine schönen Dinge, außer vielleicht wenn der Hass in Musik oder Kunst umgewandelt wird. Hatecore fällt mir da ein, aber bitte im Kontext von SFA und nicht im Kontext der Nazis die auch dieses Wort zur Beschreibung ihrer Musik verwenden. Nun bringt mich dies persönlich in einen Konflikt, denn heute war in Grimma Pegida und Legida zu Gast. Ohne Orgateam und Ordner konnte ich 27 Teilnehmer_innen sehen, drum herum standen noch die Nazis die Teil der NPD Märsche waren und wir, sowie Menschen wo ich jetzt nicht genau sagen kann ob sie dazu gehörten oder nur zufällig in der Innenstadt waren. Film – Text – Film – Text weiterlesen

Diskussion und Trennungsstrich

Dieser Artikel, bzw. Beitrag soll dazu dienen eine Grundlage für eine kommunale Diskussion zu schaffen und für mich persönlich stellt sie einen Trennungsstrich dar. Da ich mich persönlich bei bestimmten Themen positionieren möchte und es leider durch Außenstehende vermischt wird. Somit möchte ich mir selbst eine Grundlage schaffen dies besser zu erklären.

Dazu habe ich heute einen Facebookbeitrag geschrieben, diesen findet ihr HIER. Da jedoch auf Facebook ordentlich Diskussionen eher nicht möglich sind, möchte ich den Beitrag hier noch einmal veröffentlichen und Menschen dazu animieren ihre Beiträge als Kommentare unter diesem Beitrag zu verfassen. Lange Rede kurzer Sinn. Hier der Beitragstext, mit kleinen Änderungen gegenüber Facebook! Diskussion und Trennungsstrich weiterlesen