Archiv der Kategorie: Text

Hier findet ihr von mir verfasste Texte und Statements zu aktuellen Themen oder einfach nur digitalisierte Gedanken.

Wahlk(r)ampf Ende und Ergebnis

Statement zur Wahl als Vertreter in den Stadtrat der Großen Kreisstadt Grimma und den Kreistag des Landkreises Leipziger Land

Es ist geschafft, am Sonntag den 25.05.2014 waren die Kommunalwahlen und es wurde der Stadtrat für Grimma, der Kreistag für den Landkreis Leipziger Land und auch das Europaparlament gewählt. Ich stand persönlich auf den beiden Wähler_innenvereinigungslisten BfG und UWV. Für die Bürger für Grimma habe ich für den Stadtrat in Grimma kandidiert und habe mit 584 Stimmen ein Mandat im Stadtrat erhalten. Für den Kreistag stand ich gemeinsam mit dem Grimmaer OBM Matthias Berger und anderen Stadträt_innen, wie z.B. Frau Ute Kniesche, welche gleichzeitig Vorsitzende der UWV ist auf der Liste und es haben 409 Stimmen gereicht um ein Mandat für den Kreistag zu erhalten. Beim Kreistag ist dies der Ehrlichkeit halber den 8756 Stimmen zu verdanken die unser Grimmaer Oberbürger_innenmeister sammeln konnte, der damit die Platzanzahl für Grimmaer_innen (Wahlkreis 7) im Kreistag stark erhöhen konnte. Ich möchte auf eine prozentuale Einbettung meiner Wahlergebnisse dann noch einmal eingehen um diese auch im Kontext des Kreistages und des Stadtrates sehen zu können. Denn mit den Prozentzahlen wird ja gern immer geprahlt und sich dann dafür bedankt, im Grunde sind sie aber traurig. Traurig deshalb, wenn Mensch sich im Vorfeld der Wahl immensen Druck ausgesetzt hat um irgendwie verschiedene Diskussionen zu verstehen und an ihnen teil zu haben um die Intention und Wichtigkeit von Wahlen zu verdeutlichen. Sieht Mensch nun die Wahlbeteiligungen dann hätte ich mir dies auch sparen können denn die größten Nörgler_innen und Meckerer_innen haben wahrscheinlich nicht gewählt sondern nur Rechtspopulistische und Rechtsradikale Parteien unbewusst und indirekt, vielleicht auch direkt unterstützt, ebenso wie es die Menschen getan haben die nicht wählen waren! Wahlk(r)ampf Ende und Ergebnis weiterlesen

AJZ Leisnig

In den vergangenen Wochen gibt es enormen Wirbel um das AJZ Leisnig. Ein „Junge Generation“ hat die Räumlichkeiten wieder mit Leben erfüllt und versucht nach Basisdemokratischen Grundsätzen das Gebäude fortbestehen zu lassen. Im vergangenen Jahr fanden mit einer relativen Regelmäßigkeit Veranstaltungen statt, neben Konzerten und Vorträgen gab es auch ein Hoffest und ein Kinderfest. Das AJZ Leisnig machte sich mit dem Sucks n Summer Festival und vielen grandiosen HC Konzerten in den 00er Jahren einen Guten Namen.

Vielerorts klappt der Übergang von Generation zu Generation nicht und häufig „sterben“ Jugendkulturelle selbstverwaltete Projekte im ländlichen Raum wenn eine Generation einfach nicht mehr die Jugend verkörpert. In Leisnig hatte ich die letzten beiden Jahre das Gefühl es hätte geklappt und der ländliche Raum behält einen wichtigen Standort selbstverwalteter Jugendarbeit. Die Jugendlichen in Leisnig versuchen ihre Eigenständigkeit und ihre Selbstständigkeit im Chaos der Überflussgesellschaft zu finden und konnten sich selbst definieren. AJZ Leisnig weiterlesen

Neue Wege durch Dekonstruktion und Reflexion

Themenkomplex: Jugendarbeit

Im Jahr 2013 habe ich im Rahmen des Studiums zum Bachelor of Arts für Soziale Arbeit einen Praxisbericht abgeben müssen. Da ich zwischenzeitlich aber schon als Pädagogischer Mitarbeiter ein Kinder- und Jugendhaus der Diakonie Leipziger Land betreute entschied ich mich für die Abarbeitung an dem, durch mich, für das Haus erstellten Konzept. Dieses Konzept weicht von den bisher typischen Konzepten der Offenen Jugendarbeit ab und deshalb war eine Betrachtung durch eine wissenschaftliche Arbeit sehr entgegenkommend.

Diese Arbeit wurde durch die Hochschule Mittweida/FH Roßwein mit 1,0 bewertet. Sie zählt als Wissenschaftliche Arbeit und bei Verwendung von geschriebenem würde die Hochschule und auch ich mich sehr freuen wenn eine Quellenangabe erfolgt. Wichtig ist aber die Verbreitung des Inhaltes!

Die Veröffentlichung erfolgt vorerst ohne die Anlagen, da deren Veröffentlichung nicht allein durch mich bestimmt werden kann. Ich werde die Arbeit deshalb in naher Zukunft noch einmal anpassen und die Anlagen entweder einzeln oder in der Gesamtdatei veröffentlichen.

Die Arbeit könnt ihr unter dem folgenden Link einsehen und herunter laden: Neue Wege durch Dekonstruktion und Reflexion

Viel Spaß beim lesen!

Solidarische Grüße

der Pudding

Creative Commons Lizenzvertrag
Neue Wege durch Dekonstruktion und Reflexion von Burdukat, Tobias ist lizenziert unter einer Creative Commons Namensnennung – Nicht-kommerziell – Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 International Lizenz.
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Ist das Demokratie?

Der folgende Artikel entstand unter starken Emotionen und wenn ich mir grobe Patzer geleistet hab, weisst mich bitte darauf hin. Die Überschrift sagt alles und bedarf keiner Kurzerläuterung. Die Gefahr das dies mein letzter Artikel ist besteht, Meinung haben heißt Frei sein, Frei sein heißt LEBEN. Ich habe nur dieses eine und sperre meinen Geist nicht ein…! Ist das Demokratie? weiterlesen

Das Ende von Headbangen, Pogo und dem Stagediven

Zum Lachen gehört sich auch zuvor mal so richtig schön auskotzen. Denn bei Magenscherzen durch Tonnenschweren Balast der diese Schmerzen verursacht hilft meistens kotzen echt weiter! Lachen werde ich und die Akzeptanz wird eine Überraschung werden…Überraschungen sind aber toll, schon alleine des Effektes wegen:-) Das Ende von Headbangen, Pogo und dem Stagediven weiterlesen

CO X und die Dekonstruktion

Der folgende Artikel soll um Empathie für bestimmt Vorgehensweisen innerhalb des Crossover Festivals und bezüglich der organisatorischen Abläufe werben. Ich finde es mittlerweile notwendig, dies noch einmal kompakt zu formulieren und vor allem damit eine diverse Transparenz zu schaffen. Es hat sehr viel mit eigenen persönlichen Anteilen zu tun und mir fällt es tatsächlich schwer, dies zu formulieren, aber ich möchte es versuchen und hoffe so auf eine bessere und idee- bzw. sachorientiertere Organisation und Durchführung des Festivals. CO X und die Dekonstruktion weiterlesen

Intergenerationelles Arbeiten in der Skateboardkultur

Dieser Text war eine Belegarbeit innerhalb meines Studiums und behandelt die Möglichkeit der Intergenerationellen Kulturarbeit innerhalb der Skateboarding-Szene-Kultur. Hier werden Thesen bearbeitet und aufgestellt. Leider gibt es zu diesem Thema nur einen Wissenschaftlichen Aufsatz welcher eine Grundlage bieten konnte. Diesen habe ich auch versucht in der Arbeit zu verwenden und er ist in den Quellenangaben verzeichnet. Intergenerationelles Arbeiten in der Skateboardkultur weiterlesen

Strassenumbenennung vs. Anarchie (Theorie)

Ich versuchte soeben, mal wieder, den Kontext in welchem ich gesagt habe: „Wem es nicht passt soll eben weg ziehen!“ in einer E-Mail zu erläutern. Dies habe ich dann abgebrochen, da ich feststellen musste, ich könnte hier jetzt vom Hundertstel ins Tausendstel kommen. Herunter gebrochen reicht ein Satz. Beim schreiben und erläutern fiel mir allerdings auf das es gar nicht mal so uninteressant ist dieses Beispiel weiter zu spinnen. Strassenumbenennung vs. Anarchie (Theorie) weiterlesen

Leserbrief zum Proud to be Punk #14

Das Krankenhaus

Jeder von euch der schon einmal längere Zeit in einem Krankenhaus zugebracht hat wird mir nachfühlen können und wissen, dass es anstrengend ist in einem Zimmer mit 3, in meinem Fall, Männern kurz vor oder nach dem einsetzen des Rentenalters. Welches in unserer Gesellschaft, unserem Land, ja als höchstes Ziel herbei gesehnt wird. Den ganzen Tag Geschichten über Krankheiten, die DDR, die Arbeit und das Fernsehprogramm. Aufregend! Körpergerüche und Krankenhaustypische Gerüche 24h jeden Tag und momentan kein Ende in Sicht. Leserbrief zum Proud to be Punk #14 weiterlesen