REWE entzweit die Stadt Grimma

Starten wir nun in die Themenwoche REWE, wahrscheinlich werden es aber Themenwochen werden. Na schauen wir mal. Ich möchte in dem folgenden Artikel kurz meine persönliche Meinung darstellen und auch einen Kompromissvorschlag machen, über welchen wir gern diskutieren können. Ich freue mich also sehr über Kommentare und Mails!

Die REWE Group ist ein Multinationaler Konzern und erwirtschaftet allein in Deutschland 35 Milliarden Umsatz (Jahr 2011). Genau in diesem Punkt liegt auch das eigentliche Problem. Alle Argumente die GEGEN einen derartigen Konzern vorgebracht werden oder ihn kritisieren werden von ihm wieder entkräftet, da erstens eine unheimlich Lobby vorhanden ist und zweitens derartig große Firmen Marketingabteilungen besitzen die sich Tag ein Tag aus nur mit Gegendarstellungen, zu ihrem Vorteil, beschäftigen. Derartige Firmen werden auch von Regierungen und anderen großen Firmen beschäftigt. Im Kapitalismus nennt mensch dies liebevoll Lobbyarbeit! Diese sogenannte Lobbyarbeit schafft es dann tatsächlich Artikel des Handelsblattes und auch der ARD zu entkräften, zumindest versuchen sie es. In den meisten Fällen funktioniert dies dann auch. Zumal wenn diese Lobby sogar noch über einen eigenen Meinungsbildenden Fernsehsender verfügt (im Fall der REWE Group Pro7). Die Ansätze welche z.B. eine REWE Group in ihrem Firmenkonzept verfolgt sind durchaus positiv. Die Umsetzung wird jedoch durch die sogenannten Regeln des Marktes behindert. Ein Unternehmen mit der Größe einer REWE Group hat durchaus Potential und könnte tatsächlich einiges an Veränderung bewirken. Wären da nicht die auf stetige Gewinnmaximierung ausgelegten Ziele. Dies trifft jetzt nicht nur auf REWE zu sondern auf verdammt viele Konzerne, auch kann mensch diese Grundsätze bei unheimlich vielen Einzelhändler_innen beobachten. Eine objektive Betrachtung durch die Einzelhändler_innen muss dann dadurch in Frage gestellt werden. Manchmal habe ich das Gefühl, der Kapitalismus ist die Perfektion des Darwinismuses. Für mich persönlich ist es fast egal ob ein REWE in Grimma gebaut wird oder nicht, REWE ist es wahrscheinlich auch egal. Den Einzelhändler_innen in Grimma ist es nicht egal denn sie werden somit in einen Darwinismus gepresst welchen sie vielleicht nicht wollen, durch ihre Sozialisierung aber gezwungen sind mitzuspielen. Der/die eine sieht sein neues Auto und dann seine Existenz gefährdet, der/die andere sieht ein neues Auto und eine neue Ladeneinrichtung, deshalb gibt es Gegner_innen und Fürsprecher_innen. Dies kommt jetzt auf die Perspektive und die persönliche Sicht auf die Dinge an. Ich für mich werde auch mit einem REWE zu den Einzelhändler_innen in Grimma gehen, gehe jetzt schon nur in Ausnahmesituationen in Supermärkte. Warum? Weil ich mich in so einem riesigen Geschäft völlig alleine fühle, weil ich nicht mit den Menschen in Kontakt komme, weil ich nur einer von vielen bin und weil ich mit 100 Sorten Käse absolut überfordert bin. Ein Wert definiert sich für mich nicht über den Preis sondern über meine persönlichen individuellen Maßstäbe welche ich ansetze. In Plastik verpackte Salami für 99 Cent würdigt nun mal nicht den Fakt das dafür ein Lebewesen erst leiden musste und dann sterben musste. Das gleiche könnte ich jetzt noch für unzählige andere Produkte definieren. Beim einkaufen ständig überlegen ob dies jetzt meine Wertedefinition trifft oder nicht ist unheimlich anstrengend und gezwungen bin ich dann trotzdem Kompromisse zu machen. Deshalb gehe ich zu Einzelhändler_innen einkaufen denn da unterstütze ich wenigstens noch eine_n regionale_n Akteur_in und der Kompromiss fällt mir leichter. Bei einem riesigen Konzern weiss ich nicht was mit meinem Geld passiert und wo es hinfließt. Die REWE Group besitzt in Grimma im übrigen schon Märkte (z.B. Penny oder beliefert Einzelhändler_innen, z.B. Hohnstädter Strasse Herr Wanke). Warum nun denn noch ein Markt? Für mich sind die bisherigen Argumente noch nicht überzeugend, da ich im Stadtrat aber eine Stimme habe brauche ich eine Meinung hinter welcher ich stehe und momentan ist dies ein NEIN zu einem weiteren Supermarkt in Grimma. Dies resultiert aus meiner individuellen Kritik an Multinationalen Konzernen, Monopolhaftem Verhalten und meiner persönlichen Grundhaltung gegenüber dem Kapitalismus.

REWE wirbt mit Bio und Fairtradeprodukten denen sie ihr eigenes LOGO verpasst haben, gehts noch? Entweder ich will etwas verändern dann tu ich auch etwas dafür und aktzeptiere die Logo´s der NGO´s die unabhängig prüfen und deren Logo nicht gekauft werden kann, oder ich verfolge eine Verkaufsstrategie. Liebe REWE Group, in Grimma gibt es einen sehr guten und sehr vielfältigen Bioladen, welcher sich mit Sicherheit kein Produkt mit eurem Logo ins Regal stellen würde. Wer sich mit dieser Thematik auseinandersetzt wird da auch schnell fündig. In einer Sensationsdürstigen Gesellschaft muss die REWE Group also auch mal für Sensationen sorgen wenn sie gerade jetzt noch einen weiteren Supermarkt in Grimma eröffnen will! Ich hätte deshalb einen Kompromissvorschlag anzubieten mit welchem für Sensation gesorgt wird und ich mich sicherlich auch umstimmen lasse, denn auch ich bin Teil der kapitalistischen Verwertungsgesellschaft und somit leider käuflich!

Hier nun das Kaufangebot meiner Stimme:

1. Stärkung der Frequentierung in der Innenstadt Grimma´s

Da die REWE Group über einen Fernsehsender (Pro7) verfügt würde es der Stadt Grimma und den Einzelhändler_innen helfen wenn mind. an einem Sonntag im Monat zur Primetime (20:15 Uhr) eine Werbeeinblendung für die Stadt Grimma und regionale Einzelhändler_innen geschalten wird.

2. Lösung der Parkplatzproblematik

Da der Volxhausplatz günstig gelegen am Fusse eines Hügels liegt, welcher sich von der Autobahn und Umgehungsstrasse in die Innenstadt Grimma´s erstreckt möchte ich Vorschlagen ein Park&Ride System mittels eine Seilbahn von der Autobahn in die Innenstadt zu entwickeln. Diese Seilbahn könnte sich entlang der Mulde von der Autobahn in die Innenstadt bewegen. Da REWE durch Aktienanteile und den Besitz mehrerer Reiseunternehmen auch gute Vermarktungsmöglichkeiten im Tourismusbereich hat, liese sich sicherlich auch damit Gewinn erwirtschaften. Als Erweiterung bietet sich vielleicht auch noch eine Sommerrodelbahn an!

3. Was kann REWE für die Region tun?

Da immer größere Defizite im Haushaltsplan der Stadt Grimma entstehen fordere ich von der REWE Group eine Unterstützung aller Sozialer und Kultureller Projekte in Grimma. Die Entscheidung über die Vergabe sollte dann der Ausschuss für Jugend, Kultur und Sport sowie der Sozialausschuss der Stadt Grimma treffen. Ein 6 stelliger Betrag sollte deshalb drinnen sein, denn wir haben viele Schulen und Soziale Einrichtungen.

4. Befriedigung der Individualbedürfnisse der Grimmaer Bürger_innen

Da alle Menschen gern in den Urlaub fahren und REWE über mehrere Reiseunternehmen verfügen kann wäre es schön wenn alle Grimmaer_innen auf Urlaubsreisen über die REWE Group mind. 20% Preisnachlass erhalten. Für Menschen die nicht so sehr auf Pauschalreisen stehen sollte es die Möglichkeit geben erhebliche Preisnachlässe auf Flüge zu bekommen. Für mich z.B. ist es problematisch Flüge der Economyclass in Anspruch zu nehmen, da gerade bei Langstreckenflügen die Eichung der Sitzplätze auf Menschen bis max. 1,80m ziemlich unbequem ist. Deshalb sollten Grimmaer_innen grundsätzlich Buisnessclass fliegen können ohne Aufpreis zahlen zu müssen.

Die genannten Punkte stellen einen Kompromissvorschlag dar mit welchem ich mich durchaus anfreunden könnte. Auch wäre es schön wenn die REWE Group ihre Auflagen bei Bio und Fairtradeprodukten transparenter gestaltet und bei allen Produkten eine genaue Aufschlüsselung der Preise veranlasst!

Dankeschön!

9 Gedanken zu „REWE entzweit die Stadt Grimma“

  1. Eine schöne Abhandlung und viel Gedankengut. Aber es geht doch nur darum zu überlegen, ob die Stadt und besonders die Altstadt von Grimma, durch den REWE belebt werden kann oder nicht. Sollten wir zu dem Schluss kommen, das wir eine Chance haben mehr Leute in die Innenstadt zu bekommen, dann sollten wir es tun. Je mehr ich mich mit dem Thema beschäftige, je mehr denke ich es ist eine Chance und die sollten wir nicht leichtfertig außer Acht lassen!

    1. Hallo Herr Heine,

      grundsätzlich haben Sie recht und auch ich würde mir eine Belebung der Innenstadt wünschen. Jedoch komme ich mit der Methode mittels eines riesigen Unternehmens, welchen keinen Bezug zur Stadt Grimma hat und es diesem Unternehmen auch relativ schnuppe ist ob die Innenstadt belebt wird oder nicht, in einen Gewissenskonflikt (selbstverständlich ist dies ein gewisses Schubladendenken und viel mit einem Konzern wie REWE an sich zu tun). Ich kann bei der Bürger_innenversammlung leider nicht teilnehmen da wir Crossover Festival Treffen haben, allerdings interessiert mich sehr auf welchen Erhebungen die Annahme, es würden mit einem REWE mehr Menschen die Innenstadt besuchen, begründet ist. Eine empirische Studie mit einer Befragung würde mich sicherlich umstimmen! Vielen lieben Dank für das lesen der Ausführungen! Solidarische Grüße Tobias Burdukat

    2. Meiner Meinung nach braucht die Stadt Grimma kein Tourismuskonzept, wenn ein REWE Markt direkt an die Mulde gebaut wird. Es geht auch nicht darum die Innenstadt zu beleben, denn in der Woche und auch am Wochenende sind viele Restaurants besucht und viele Parkplätze belegt. Man sollte an den Öffnungszeiten der Einzelhändeler arbeiten und an nichts anderem. Jeder der nicht in der Nähe der Stadt wohnt sollte genau über seine Äußerungen nachdenken. Wo sollen denn die Leute die in der Stadt arbeiten, die einen Stadtbummel machen oder nur schnelle Besorgungen denn parken? Das Ende vom Lied wird ein infrastrukturelles Chaos sein. Viele werden aus der Not an stellen parken wo es für die Anwohner und die Verkehrsteilnehmer unangenehm wird. Bei schönem Wetter hat unsere Stadt so viele Besucher die einen Spaziergang durch den Stadtwald und die Innenstadt machen, auch diese werden es auf Grund der mangelnden Parkplätze und der Verschandelung des Satdtbildes in Zukunft eher vermeiden. Denn nicht vergessen, unsere Region bietet auch andere attraktive Städte mit besserem Parkangebot…..

  2. Eine Seil- und Sommerrodelbahn um das Parkplatzproblem zu umgehen? Auf Grund des völlig überflüssigen Baus eines des Stadtbildes vollkommen unentsprechenden Marktes? Ist das ein ernst gemeinter Vorschlag? Ich bin gelegentlich in meiner Heimatstadt Grimma zu Besuch und entsetzt über die ernsthafte Diskussion der Eröffnung eines REWE Marktes auf dem Grimmaer Volkshausplatz. Nach der Flut haben die Grimmaer mit viel Einsatzbereitschaft, Sorgfalt und Liebe ein Stadtbild wiederaufgebaut wie es schöner nie war. Ich liebe es durch diese tolle Altstadt zu schlendern mit Blick auf das historische Gebäude des St. Augustin Gymnasiums, eingebettet in eine Wald- und Flusslandschaft an dem die kleinen Fachwerkhäuser das Gesamtbild abrunden. Tagein tagaus fahren Reisegruppen auf dem Volkshausplatz vor um sich eben genau von dieser unvergleichlichen Altstadt ein Bild zu verschaffen. Ich bin immer wieder begeistert was Grimma alles auf die Beine stellt: Jahrmärkte, Liederflut, Stadtfesttrubel, Marathonläufe, Radrennen, Fußballspiele und vieles mehr. Ich verstehe, dass man auch in Grimma die Wirtschaft ankurbeln und mehr Gewerbeflächen schaffen möchte. Aber sicher gibt es Alternativen zu einem Platz, der eine größere Parkplatzfläche nicht bieten könnte, wenn eben solche Veranstaltungen den Tourismus in der Altstadt ankurbeln sollen (und der Platz ist täglich mit parkenden Autos überfüllt) Zudem würde es dieses eben genannte einzigartige Stadtbild immens stören – eine eigenartige Vorstellung welcher erste Eindruck sich bei den Touristen unserer Stadt wohl bildet sobald man sie auf den Supermarktplatz chauffiert: „Und zu Ihrer Linken ein Klotz in Rot – Willkommen in der Perle des Muldentals.“ Ist die Nahversorgung in der Grimma denn nicht ausreichend? Sind neben all den Einzelhändlern der Innenstadt nicht genügend, wenn sogar überflüssig viele Einkaufsmöglichkeiten vorhanden? Die alle mal davon abgesehen fußläufig, zumindest mit dem Fahrrad problemlos erreichbar sind!
    Ich bin nicht politisch engagiert oder soweit versiert als dass ich tragbare Argumente hervorbringen kann. Ich sehe Grimma aber mit eben diesen Augen eines Besuchers, der sich nicht annähernd vorstellen kann, wie der Tourimus mangels Parkmöglichkeiten oder möglicher Austragungsflächen florieren soll. Davon abgesehen dass es traurig ist, dass das Stadtbild diesen einmaligen Charme angesichts solcher Bebauungen verlieren wird.

    1. Im Moment auf deinen Kommentar (habe ihn leider erst heute gelesen) ordentlich und ausführlich zu antworten fällt mir sehr schwer, da die Ereignisse der vergangenen Wochen doch sehr präsent im Gedankenspiel sind. Jedoch kann und möchte ich auf deine Eingangsfrage eingehen. Genau so absurd und Realitätsfern wie die Werbung und das geheuchle der Großkonzerne kann auch mal eine Forderung gegenüber der Großkonzerne ausfallen:-)

  3. Die Kapitalismuskonversation über REWE ist ja schön und gut!
    Nur trifft das in der zurzeit vorherrschenden Gesellschaftsform und Damals wie Heute auf jedweden Handel zu.
    Selbst der kleinste Innenstadtkaufmannsladen ist zwangsläufig auf Gewinnmaximierung orientiert.
    Ich habe noch nie einen selbstlosen oder barmherzigen Krämer (Einzelhändler) erlebt.

    Die Frage ist doch: kann ein Lebensmittelmarkt, in Zentrumsnähe, egal welcher, aber mit einem deutlich größeren und höherwertigen Sortiment, die Innenstadt Grimmas beleben und braucht Grimma so etwas? Können Grimmas Bürger und Gäste davon partizipieren und Grimmas Innenstadthändler nicht sogar profitieren?

    Wenn 100 Käsesorten den Autor des Artikels überfordern, dann ist das möglicherweise ein intellektuelles Problem.
    Ich, und viele Andere die sich durch lange und schwere Arbeit einen gewissen Lebensstandard geschaffen haben, wünschen sich vielleicht ein noch größeres Angebot, verlieren dabei nicht den Überblick oder leiden gar an Klaustrophobie und Identitätsverlust. Da muss der Verfasser schon mal aus seiner eigenen minimalistischen Perspektive über den Tellerrand schauen können.
    Im Moment bieten jedenfalls die eher einfachen Grimmaer „Kaufhallen“ nicht einmal ansatzweise ein etwas gehobenes und vielfältigeres Niveau, decken gerade mal die „Dinge des täglichen Bedarf“ ab. Die Zeit, wo es nur um die Versorgung der Bevölkerung mit „Grundnahrungsmitteln“ ging, sollte doch überwunden sein. Selbst das ach so riesige „Kaufland“ im PEP trägt doch nur den Charakter eines besseren „Dorfkonsum“.
    Im Übrigen ein Ergebnis des Wahns der Ausschreibung von Gewerbegebieten auf der „Grünen Wiese“.

    Ergo, der Mensch der etwas auf sich hält und sich auch was leisten (Konsumieren) kann und will – das sind bei Weitem keine Einzelnen – geht überhaupt nicht in Grimma einkaufen.

    Gäbe es in Grimma, im Nahbereich zur Innenstadt, einen höherwertigen Lebensmittelmarkt, dann kann ich mir mit meiner Kaufkraft auch einen anschließenden Bummel durch Grimmas tatsächlich interessante und liebevoll geführte Fachgeschäfte und Restaurationen und zu vielen anderen Sehenswürdigkeiten in der Altstadt vorstellen.
    Ich bin mir auch relativ sicher, dass ich mit dieser Einstellung nicht allein dastehe.

    Ob also Grimma, die Grimmaer Händler und Bürger einen gut situierten Supermarkt brauchen, diese Frage beantwortet sich folglich von selbst.

    Ja, sie brauchen ihn unbedingt!

    1. Hallo Detlef,

      zu Beginn möchte ich dich fragen ob du dich auf einen Kommentar oder auf den durch mich geschriebenen Artikel beziehst?

      Wer,wie und vor allem was braucht, sollte doch jede_r Mensch selbst entscheiden können. Ich finde es durchaus etwas überheblich für alle Grimmaer_innen zu sprechen. Wenn du sie allerdings alle befragt hast dann habe ich hier an dieser Stelle nichts geschrieben, mich hast du bei deiner Befragung allerdings vergessen, kann mich nämlich nicht daran erinnern!

      Das mit der Überforderung bei den Käsesorten habe ich geschrieben und ich würde mich sehr freuen wenn du mir mein intellektuelles Problem erläutern könntest. Vielleicht kann ich dann daran etwas ändern!

      Bloß weil im übrigen etwas Gesellschaftlich so ist, bzw. schon immer so war heißt es nicht das ich es deshalb automatisch gut finden und akzeptieren muss. Als Mensch ist es sogar meine Pflicht die Entwicklung unserer Gesellschaft und die des menschlichen Zusammenlebens voran zu treiben. Dazu gehört auch, nicht alles hin zu nehmen.

      Da du mir bei den Käsesorten ein intellektuelles Problem unterstellst und bereits im ersten Satz deines Kommentars die Unterscheidung zwischen Gesellschafts – und Wirtschaftsform nicht so ganz auf die Reihe bekommst muss ich dir leider mitteilen das es mir sehr schwer fällt bei der Antwort auf deinen Kommentar ernst zu bleiben. Ich muss nämlich gestehen das ich dies sehr gern würde, denn dein Kommentar bietet unwahrscheinlich viel Raum um eine schöne Diskussion fortführen zu können. Da ich aber im Käsesortenlebensstandard nicht ganz deine Wellenlänge und die dafür notwendige Intelligenz habe, kann ich mir auch vorstellen das dein Interesse eine ernsthafte Diskussion zu führen eher gering ist.

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